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Stuttgart.. Markus Günthardt, 57, ist seit 2005 Turnierdirektor des Porsche Tennis Grand Prix. Vor der 38. Auflage des Stuttgarter Traditionsturniers vom 18. bis 26. April in der Porsche-Arena sagt er über...

...das Starterfeld mit zahlreichen Top-Stars:
„Es ist natürlich schön, auch in diesem Jahr wieder so viele Top-10-Spielerinnen bei uns zu haben. Doch für den Porsche Tennis Grand Prix ist das ja fast schon Stan-dard. Was für mich als Turnierdirektor und mein ganzes Team zählt, ist eine volle Halle und eine tolle Stimmung, ganz egal, wer gerade auf dem Platz steht. Das ist die Auszeichnung, die du als Team brauchst, denn das ist die Bestätigung, dass du was Gutes gemacht hast. Ein Finale wie im vergangenen Jahr – wenn wir so was wieder erleben dürften, egal wer am Ende gewinnt, dann wären wir alle glücklich.“

...das Erfolgsrezept des Porsche Tennis Grand Prix:
„Wir tun alles dafür, damit sich die Spielerinnen bei uns wohl fühlen und Bedingungen vorfinden, bei denen sie ihre beste Leistung abrufen können. Das gelingt uns offensichtlich. Zu uns kommen die besten Spielerinnen der Welt. Neben den Top-10-Stars kommt aber auch eine Nummer 11 der Welt, die bei uns nicht gesetzt ist. Das bedeutet: Sie muss unter Umständen schon in der ersten Runde gegen die Nummer 8 spielen. Es gibt kein einziges Turnier auf der Welt, bei dem das passieren kann. Das ist wie die zweite Woche eines Grand-Slam-Turniers, denn bei jedem anderen Turnier ist die Nummer 11 gesetzt. Trotzdem kommt auch sie zu uns, genau so wie die Nummer 20. Das ist für mich der Beweis, dass das Gesamtpaket stimmt.“

...die Rolle von Porsche:
„Porsche hat schon eine enorme Strahlkraft, die haben nur wenige Titelsponsoren. Doch Porsche ist nicht nur Titelsponsor, sondern auch Veranstalter, und das spürt man überall auf dem Gelände. Für den Erfolg des Turniers ist Porsche ein ganz wichtiges Element.“

...Superstar Maria Sharapova:
„Sie ist natürlich ein Gewinn für jedes Turnier. Mal abgesehen von ihrer ganzen Aus-strahlung ist sie eine unglaublich harte Arbeiterin. Sie ist mental sehr stark und gibt bis zum letzten Schlag nicht auf, das haben wir auch bei uns schon erlebt. Da stand sie schon mehrmals am Rand einer Niederlage und hat das Spiel doch noch gedreht. Das können nicht viele. Darüber hinaus ist sie – und das zeichnet sie in allen Berei-chen aus – in meinen Augen nicht nur auf dem Platz, sondern auch außerhalb die mit Abstand professionellste Athletin. Dass sie auch noch Porsche-Markenbotschafterin ist, macht die Sache perfekt.“

...Spielerinnen, die Maria Sharapova den Sieg in Stuttgart streitig machen kön-nen:
„Die Unterschiede an der Spitze sind sehr gering, da hängt viel von der Tagesform ab, von der mentalen Verfassung. Ich würde deshalb auch nicht sagen, Maria ist in diesem Jahr die klare Favoritin, auch wenn sie die Saison mit dem Sieg in Brisbane und dem Finale bei den Australian Open natürlich sehr gut begonnen hat. Sie wird voller Selbstvertrauen nach Stuttgart kommen. Doch denken wir an das Finale im Vorjahr: Da hatte Ana Ivanovic den Sieg eigentlich schon in der Tasche, hat dann aber doch noch verloren. Natürlich brennt sie in diesem Jahr auf Revanche. Außer ihr gibt’s aber auch noch Eugenie Bouchard und Petra Kvitova. Vielleicht schafft es auch Simona Halep oder Angelique Kerber. Ich würde es nicht wagen, einen Tipp abzugeben. “


...die Beliebtheit des Turniers bei den Spielerinnen:
„Ich glaube, es ist das Gesamtpaket, das uns auszeichnet. Wir sind ein Turnier der kurzen Wege. Bei uns ist alles sehr einfach zu erreichen, die Spielerinnen können vom Hotel aus, wenn sie wollen, quasi in Badeschlappen zum Training oder zum Match gehen. Die Spielbedingungen sind hervorragend und wir haben ein Publikum, das toll mitgeht.“

...die Rolle von Anke Huber als Sportliche Leiterin:
„Anke ist enorm wichtig für das Turnier. Sie hat einen leichten Zugang zu den Spiele-rinnen, auch wenn sie aus einer anderen Generation kommt. Dadurch entsteht eine Vertrauensbasis mit den Spielerinnen, die sonst sehr schwierig zu schaffen wäre. Anke kennt sich aus. Sie weiß, was eine Spielerin will, was eine Spielerin braucht und auch, wie eine Spielerin tickt. Während des Turniers übernimmt sie eine sehr wichtige Funktion als Bindeglied zwischen der WTA, den Spielerinnen und der Tur-nierleitung. Das ist eine Schlüsselposition.“

...den Auftritt von Tennis-Legende Andre Agassi in der Porsche-Arena:
„Das ist natürlich ein echter Knaller. Als im vergangenen Jahr Pete Sampras bei uns spielte, haben wir alle gedacht, das wird schwierig, da noch einen drauf zu setzen. Mit Andre Agassi haben wir das geschafft. Er war nicht nur ein Topspieler, einer der besten aller Zeiten, sondern schon immer auch eine große Persönlichkeit. Und er hat es immer verstanden, die Zuschauer auch zu unterhalten. Ich freue mich sehr auf ihn.“



18.04.2015

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