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Stuttgart. Spannende Matches, Siege der Favoritinnen und eine große Überraschung – der Porsche Tennis Grand Prix erfüllte auch am Dienstag die Erwartungen der Zuschauer. Dabei kam nicht nur das Publikum in der gut besuchten Porsche-Arena auf seine Kosten. Auch die Tennisfans, die vor dem Porsche-Museum in Zuffenhausen ein exklusives Showmatch der Superstars Maria Sharapova und Andre Agassi verfolgten, waren begeistert. Der Porsche Tennis Grand Prix macht Stuttgart einmal mehr zur Tennishauptstadt Deutschlands.

Im Vorjahr hatte sich Lucie Safarova in der Porsche-Arena ein rekordverdächtiges 3:23 Stunden langes Erstrundenmatch mit Maria Sharapova geliefert. Diesmal reichten der tschechischen Fed-Cup-Siegerin gute eineinhalb Stunden, um die in der Weltrangliste 127 Plätze hinter ihr notierte Qualifikantin Kateryna Bondarenko aus der Ukraine 7:6, 6:4 zu besiegen. „Ich erinnere mich noch sehr gut an das Match mit Maria“, sagte Lucie Safarova, die Nummer 13 der Welt. „Für mich war es das längste meiner Karriere. Leider habe ich es nicht gewonnen“. In diesem Jahr könnte sie die Gelegenheit zur Revanche bekommen – allerdings erst im Finale.

Ana Ivanovic hat diese Chance nicht mehr. Die Serbin, die der Porsche-Markenbotschafterin aus Russland im Finale 2014 einen großen Kampf geliefert hatte, unterlag der Französin Caroline Garcia 6:7, 4:6. Dabei hatte die Nummer 6 der WTA-Weltrangliste im Tie-Break des ersten Durchgangs drei Satzbälle. Sie musste jedoch fünf Punkte nacheinander abgeben, verlor den Satz und am Ende auch das Match. „Wenn ich den Tie-Break gewonnen hätte, wäre es vielleicht ein ganz anderes Turnier geworden“, sagte Ana Ivanovic, „aber ich habe meine Möglichkeiten eben nicht genutzt.“

Was für die Zuschauer eine große Überraschung war, nahm die 21-jährige Caroline Garcia eher locker. „Ich habe gegen Ana in diesem Jahr schon zweimal gewonnen, bei mir läuft es im Moment sehr gut“, sagte die Nummer 29 der Welt aus Lyon. Ihre Gegnerin in der zweiten Runde ist Carina Witthöft. Die Spielerin vom Porsche Talentteam Deutschland besuchte am Dienstagvormittag zusammen mit Andre Agassi und Angelique Kerber das Porsche-Entwicklungszentrum in Weissach und drehte als Beifahrerin einige schnelle Runden auf der Teststrecke.

Der Dienstag war auch ein Tag, an dem sich die Favoriten durchsetzten – manche allerdings mit Mühe. Die Spanierin Carla Suarez Navarro, die Nummer 10 der WTA-Weltrangliste und Anfang April noch im Finale von Miami, tat sich beim 6:2, 6:7, 6:4 über die russische Qualifikantin Evgeniya Rodina schwerer als erwartet. Die russische Aufsteigerin Ekaterina Makarova besiegte die Qualifikantin Bethanie Mattek-Sands aus den USA 6:4, 7:6, die Spanierin Garbine Muguruza gewann 6:1, 6:4 gegen die Tschechin Barbora Strycova. Julia Görges und Sabine Lisicki starteten mit einem Auftritt im Doppel in das Turnier. Die Spielerinnen des Porsche Team Deutschland setzten sich gegen Darija Jurak (Kroatien) und Barbora Krejcikova (Tschechien) 6:3, 3:6, 10:5 durch.

Bevor auf dem Centre-Court die spannendsten Matches des Tages gespielt wurden, war der Porsche Tennis Grand Prix „on Tour“: Vor dem Porsche-Museum am Hauptsitz in Stuttgart-Zuffenhausen spielten die Superstars Maria Sharapova und Andre Agassi ein exklusives Showmatch – ein Geschenk der Porsche AG an alle Tennisfans, die in dieser Woche nicht in die Porsche-Arena kommen können. Bei herrlichem Frühlingswetter standen die Zuschauer dann auch dicht gedrängt um den eigens für diese Weltpremiere gebauten Platz und verfolgten die Ballwechsel zwischen der Porsche-Markenbotschafterin und dem Ehemann von Steffi Graf, der tags zuvor bei den Berenberg Classics im Rahmen des Porsche Tennis Grand Prix das Duell der Legenden gegen Thomas Muster gewonnen und das Publikum schon da zu Begeisterungsstürmen hingerissen hatte.

War es nach diesem Match der sichtlich ins Schwitzen gekommene Thomas Muster, der für den Spruch des Tages gesorgt hatte („Wenn ich zu Hause eine Trainingspartnerin wie Steffi hätte, wäre ich auch besser in Form“), so brachte diesmal Andre Agassi die Zuschauer zum Schmunzeln, als er vor dem ersten Aufschlag mit Blick auf seine attraktiven Gegnerin sagte: „Meine Trainer haben mir immer gepredigt, dass ich auf den Ball schauen soll. Heute fällt mir das sehr schwer.“


Hinweis: Fotomaterial zum Porsche Tennis Grand Prix sowie zum Porsche Team Deutschland und Porsche Talentteam Deutschland steht allen akkreditierten Journalisten auf der Porsche-Pressedatenbank unter der Internet-Adresse http://presse.porsche.de zur Verfügung. Weitere Inhalte finden Sie unter www.newsroom.porsche.com, dem neuen Angebot der Porsche Kommunikation für Journalisten, Blogger und Online-Multiplikatoren.

21.04.2015

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