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Stuttgart. Mit großem Sport und glanzvoller Unterhaltung ist der 39. Porsche Tennis Grand Prix in die Woche gestartet. Die Spielerinnen des Porsche Team Deutschland sind nach ihrem Fed-Cup-Sieg in Stuttgart eingetroffen, und Angelique Kerber ließ bei ihrem Antrittsbesuch in der Porsche-Arena keine Zweifel daran aufkommen, wie sie sich den weiteren Verlauf der Turnierwoche vorstellt. „Ich will hier meinen Titel verteidigen“, sagte die Porsche-Markenbotschafterin. Sie ist die erste deutsche Grand-Slam-Siegerin beim Porsche Tennis Grand Prix und reichte gleich noch ein Kompliment an die Zuschauer nach: „Nach Stuttgart zu kommen, ist wie ein Stück Heimat.“

Das Motto des Traditionsturniers ist „Perfect Match“ – und perfekt verlief der Montag für drei deutsche Spielerinnen: Anna-Lena Friedsam vom Porsche Talent Team Deutschland bezwang im Auftaktmatch in der Porsche-Arena die Engländerin Johanna Konta 6:3, 6:3. „Es sah leichter aus, als es war“, sagte die aktuelle Nummer 52 der WTA-Weltrangliste, die bei den Australian Open erstmals die dritte Runde eines Grand-Slam-Turniers erreicht hatte. „So einen Start habe ich mir gewünscht. Jetzt will ich natürlich so erfolgreich weiterspielen und noch möglichst viele Matches gewinnen.“

Erfolgreich verlief der Tag auch für die zwei deutschen Spielerinnen in der letzten Runde der Qualifikation. Carina Witthöft vom Porsche Team Deutschland gewann gegen die Kroatin Ana Konjuh 6:3, 6:4. Die Hamburgerin trifft in ihrem ersten Hauptrundenmatch am Dienstag auf Ana Ivanovic aus Serbien, die Nummer 19 der Welt und Finalistin des Porsche Tennis Grand Prix 2014. „In dieses Spiel kann ich ohne jeden Druck gehen, ich habe nichts zu verlieren“, sagte Carina Witthöft, die im Porsche Talent Team Deutschland gefördert worden und nach konstant guten Leistungen erst im Januar ins Porsche Team Deutschland aufgestiegen war. „Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht um jeden Punkt kämpfen werde. In Matches gegen so starke Spielerinnen kann ich viel lernen.“

Als achte deutsche Spielerin zog Lokalmatadorin Laura Siegemund durch ein 6:4, 6:3 über die Slowenin Polona Hercog ins Hauptfeld ein. In der Geschichte des Traditionsturniers waren es nur einmal noch mehr: 1990 spielten neun Deutsche im Hauptfeld. Doch schon am Abend, im letzten Match des Tages, schied die erste der acht aus. Sabine Lisicki vom Porsche Team Deutschland unterlag der Ungarin Timea Babos 6:7, 3:6.

Einer der vielen Höhepunkt am ersten Hauptrundentag war das Berenberg Classics mit dem Duell der Tennislegenden Michael Stich und Michael Chang. Der Sieg in dem Showmatch ging mit 7:5, 6:4 an den letzten deutschen Wimbledonsieger aus Elmshorn. Michael Stich zeigte seine früheren Kämpferqualitäten, Michael Chang bei einigen Ballwechseln erstaunliches Showtalent. Danach wurden die Spielerinnen des Porsche Tennis Grand Prix in einer stimmungsvollen Zeremonie den Zuschauern vorgestellt. Zuvor konnten die Fans schon ein außerordentliches künstlerisches Highlight genießen: Das weltberühmte Stuttgarter Ballett verwandelte den Centre-Court in eine große Bühne, und sechs Tänzerinnen und Tänzer entführten das Publikum mit dem von Katarzyna Kozielska choreographierten Stück „PS“ in eine andere Welt.

Ganz von dieser Welt wurden zum Abschluss der Qualifikation die letzten beiden freien Plätze im Hauptfeld vergeben: Louisa Chirico aus den USA und die Französin Oceane Dodin gewannen ihre Quali-Finals. Dazu rückt auch noch die Italienerin Camila Giorgi als „Lucky Loser“ für ihre verletzte Landsfrau Sara Errani ins Hauptfeld.

Bildmaterial im Porsche Newsroom (http://newsroom.porsche.de) sowie für akkreditierte Journalisten auf der Porsche-Pressedatenbank (https://presse.porsche.de)

18.04.2016

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