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Stuttgart. Für Angelique Kerber läuft bei den WTA Finals in Singapur weiter alles nach Plan: Die Porsche-Markenbotschafterin hat am Donnerstag auch ihr drittes Vorrundenspiel gewonnen und als erste Deutsche seit Steffi Graf 1998 das Halbfinale des prestigeträchtigen Turniers mit den acht erfolgreichsten Spielerinnen des Jahres erreicht. Im Singapore Indoor Stadium gewann sie 6:3, 6:3 gegen die Amerikanerin Madison Keys und sicherte sich damit den Sieg in der Roten Gruppe, in der sie sich zuvor schon gegen die Slowakin Dominika Cibulkova (7:6, 2:6, 6:3) und die Rumänin Simona Halep (6:4, 6:2) durchgesetzt hatte. Damit trennen sie nur noch zwei Erfolge von der Tennis-Krone.

„Hier das Halbfinale zu erreichen, war immer mein Ziel. Dass ich es jetzt als Gruppenerste geschafft habe, ist großartig und gibt mir noch mehr Selbstvertrauen“, sagte die 28-jährige Kielerin nach ihrem souveränen Sieg. Unter den Zuschauern, die sie mit Standing Ovations feierten, waren auch die Tennis-Legenden Martina Navratilova, Chris Evert und Monica Seles. Gegen Madison Keys, die mit 21 Jahren jüngste Spielerin in Singapur, hat sie in diesem Jahr schon im Viertelfinale der Australian Open und im Halbfinale bei Olympia in Rio gewonnen. Doch nicht nur wegen ihrer positiven Bilanz gegen die Amerikanerin konnte die Nummer 1 der Welt einigermaßen entspannt in ihr 79. Match der Saison gehen, von denen sie 62 für sich entschieden hat: Nachdem Simona Halep zuvor gegen Dominika Cibulkova den ersten Satz abgegeben hatte, war Angelique Kerber, die bei ihren bisherigen drei WTA Finals nie über die Gruppenphase hinausgekommen war, bereits sicher im Halbfinale. „Das hat es für mich gegen Madison natürlich etwas einfacher gemacht. Doch ich habe versucht, nicht daran zu denken, dass ich bereits qualifiziert bin. Wenn ich auf den Platz gehe, will ich auch gewinnen.“

Wer ihre Halbfinalgegnerin sein wird, entscheidet sich erst am letzten Spieltag der Weißen Gruppe zwischen Karolina Pliskova (Tschechien) und Titelverteidigerin Agnieszka Radwanska (Polen). Sicher in der Vorschlussrunde ist aus dieser Gruppe bisher lediglich die Russin Svetlana Kuznetsova, die sich mit ihrem Last-Minute-Sieg in Moskau als letzte Spielerin für das Turnier der Besten qualifiziert hatte. Aus der Roten Gruppe ist neben Angelique Kerber noch Dominika Cibulkova weiter.

Angelique Kerber ist es egal, gegen wen sie am Samstag antreten muss. „Ich mache mir da keine Gedanken. Beide sind sehr starke Spielerinnen“, sagte die Gewinnerin der Australian Open und der US Open, die von ihren Kolleginnen zur „Spielerin des Jahres“ gewählt wurde. „Gegen Agnieszka wird es viele lange Ballwechsel geben, da werde ich Geduld haben und viel laufen müssen. Karolina hat einen sehr guten Aufschlag und sucht die schnelle Entscheidung. Ich nehme es, wie es kommt und versuche, das Beste daraus zu machen. Damit bin ich hier bisher ganz gut gefahren.“

Für Julia Görges vom Porsche Team Deutschland sind die WTA Finals bereits zu Ende. An der Seite von Karolina Pliskova verlor sie ihr Auftaktmatch im Doppel 4:6, 2:6 gegen die topgesetzten Französinnen Caroline Garcia und Kristina Mladenovic, die Gewinnerinnen des Porsche Tennis Grand Prix 2016. „Ich finde, es war ein sehr gutes Spiel von meiner Seite“, sagte Julia Görges, die mit ihrer Partnerin bei den Australian Open und in Wimbledon jeweils das Halbfinale erreicht hatte. „Hier in Singapur dabei zu sein war für mich persönlich ein schöner Saisonabschluss.“


Bildmaterial vom WTA-Finale mit Angelique Kerber im Porsche Newsroom (http://newsroom.porsche.de) sowie für Journalisten auf der Porsche-Pressedatenbank (https://presse.porsche.de).

27.10.2016

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