Porsche Tennis Grand Prix - Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

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Au revoir, Amélie

Stuttgart. Sie war eine großartige Spielerin und viele Jahre der Liebling der Zuschauer beim Porsche-Tennis-Grand-Prix – jetzt erklärte Amélie Mauresmo ihren Rücktritt. „Ich habe eine Entscheidung getroffen“, sagte sie auf einer Pressekonferenz in Paris, „und so traurig diese Entscheidung auch ist, ich denke, sie ist richtig.“

Die Französin hielt sich sieben Jahre in den Top Ten der Weltrangliste. 2004 wurde sie die Nummer 1 und holte bei den Olympischen Spielen in Sydney die Silbermedaille. Ihr bestes Jahr war 2006, als sie die Grand-Slam-Turniere in Melbourne und Wimbledon gewann. Im Frühjahr 2007 warf sie eine Blinddarm-Notoperation zurück. „Nach dieser Operation war nichts mehr wie früher“, sagte sie im Oktober 2007 in der Porsche-Arena, wo sie in der ersten Runde des Porsche-Tennis-Grand-Prix gegen Elena Dementieva ausschied. Es war ihr sechster und letzter Auftritt beim Stuttgarter Traditionsturnier, bei dem sie zwei Mal (2004 und 2005) im Finale stand und jeweils gegen Lindsay Davenport verlor.

„Amélie war in all den Jahren eine große Bereicherung für unser Turnier und hat mir bei vielen Begegnungen immer wieder gesagt, wie gerne sie einmal den Porsche gewinnen würde“, sagt Turnierdirektor Markus Günthardt. „Ich hoffe, dass wir sie trotzdem mal wieder in Stuttgart sehen. Vielleicht hat sie ja in ein, zwei Jahren Lust auf ein Comeback.“

04.12.2009