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Stuttgart. Mit einem überzeugenden Sieg ist Angelique Kerber in den Porsche Tennis Grand Prix 2018 gestartet. Die Porsche-Markenbotschafterin hat am Mittwoch vor 4.400 Zuschauern in der Porsche-Arena ihr Auftaktmatch gegen die Tschechin Petra Kvitova 6:3, 6:2 gewonnen und sich damit für die bittere Fed-Cup-Niederlage vom Sonntag revanchiert. Eine Runde weiter ist auch die Rumänin Simona Halep. Die aktuelle Nummer 1 der Welt und Gewinnerin des Porsche Race to Singapore 2017 setzte sich 4:6, 6:2, 6:3 gegen die Slowakin Magdalena Rybarikova durch.

Das war die Angelique Kerber, auf die sich die Tennisfans gefreut hatten. Selbstbewusst, engagiert, kampfstark – so präsentierte sie sich gegen Petra Kvitova vom ersten Aufschlag an. Sie ließ die zweifache Wimbledon-Siegerin nicht ins Spiel kommen, wusste auf jeden ihrer Schläge die passende Antwort und nutzte ihren dritten Matchball nach nur 1:17 Stunden zum vielumjubelten Sieg. In dieser Form darf sie vom dritten Stuttgart-Titel träumen. „Das war kein einfaches Match“, sagte sie. „Doch ich habe aus meiner Niederlage vom Sonntag gelernt und mich voll darauf konzentriert, es heute besser zu machen. Das ist mir gelungen. Die ersten Runden sind für mich immer die schwersten. Deshalb bin ich sehr glücklich, dass ich gewonnen habe. Jetzt bin ich voll im Turniermodus.“

Das Warten auf den ersten Auftritt von Angelique Kerber wurde zur Geduldsprobe für die Zuschauer, wenngleich zu einer mit hohem Unterhaltungswert. Bevor die zweimalige Stuttgart-Siegerin auf dem Centre-Court ihrer Arbeit nachgehen konnte, lieferten sich Kristina Mladenovic und Anett Kontaveit ein bis zum letzten Ballwechsel spannendes Marathon-Match über 3:09 Stunden, das längste im bisherigen Turnierverlauf. Die favorisierte Vorjahresfinalistin aus Frankreich sicherte sich den ersten Satz mit 7:5 und hatte im zweiten die Entscheidung auf dem Schläger, konnte jedoch zwei Matchbälle nicht verwerten. Das rächte sich. Anett Kontaveit kämpfte sich leidenschaftlich zurück und drehte das Match zu ihren Gunsten. Die Estin, im Vorjahr erst im Viertelfinale an Maria Sharapova gescheitert, gewann den zweiten und dritten Satz jeweils im Tiebreak und konnte ihr Glück kaum fassen. „Das war ein sehr intensives Match“, sagte die nächste Gegnerin von Angelique Kerber. „Ich freue mich, zurück in Stuttgart zu sein. In dieser tollen Atmosphäre spielt man fast automatisch sein bestes Tennis.“

Nicht viel kürzer war das erste Match des Tages, in dem die Russin Anastasia Pavlyuchenkova den ersten Stuttgart-Auftritt der Amerikanerin Madison Keys mit einem hart erkämpften 7:6, 5:7, 6:4 vorzeitig beendete. Relativ unspektakulär verabschiedete sich dagegen die US-Open-Siegerin Sloane Stephens: Beim 1:6, 0:6 gegen ihre Landsfrau Coco Vandeweghe zeigte sie nicht ansatzweise die Qualitäten, mit denen sie im Sommer 2017 in New York ihren ersten Grand-Slam-Titel gewonnen hatte. Nach nur 56 Minuten war alles vorbei und der Auftaktsieg der mit einer Top-20-Wildcard gestarteten Nummer 16 der Welt perfekt.

Starke Qualifikantinnen
Nach Marta Kostyuk, dem erst 15 Jahre alten Toptalent aus der Ukraine, schafften es am Mittwoch zwei weitere Qualifikantinnen in die zweite Runde: Veronika Kudermetova (Russland), die in der Weltrangliste als aktuelle Nummer 193 geführt wird, warf die 168 Positionen besser platzierte Spanierin Carla Suarez Navarro mit einem 7:6(5), 6:2 aus dem Turnier. Und die Kasachin Zarina Diyas schickte „Lucky Loser“ Carina Witthöft mit 6:2, 6:3 vom Platz.

Im Doppelwettbewerb ist Anna-Lena Grönefeld vom Porsche Team Deutschland eine Runde weiter. Mit ihrer amerikanischen Partnerin und Titelverteidigerin Raquel Atawo besiegte sie das australisch-ukrainische Duo Monique Adamczak/Lyudmyla Kichenok 7:6, 3:6, 1:0 (1). Dagegen sind Lena Rüffer und Antonia Lottner vom Porsche Talent Team Deutschland durch ein 6:7, 6:2, 0:1(2) gegen Titelverteidigerin Jelena Ostapenko (Lettland) und Olga Savchuk (Ukraine) ausgeschieden.


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25.04.2018

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