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Stuttgart. Der Mittwoch war ein aufregender Tag beim Porsche Tennis Grand Prix mit dem starken Comeback der Schweizerin Belinda Bencic in der Porsche-Arena und dem ersten Auftritt von Petra Kvitova, der Nummer 3 der Welt aus Tschechien. Doch der Donnerstag verspricht noch eine Steigerung, denn dann greift die Japanerin Naomi Osaka ins Turnier ein, und Angelique Kerber und Andrea Petkovic liefern sich ein mit Spannung erwartetes deutsch-deutsches Duell. Für Julia Görges ist der Porsche Tennis Grand Prix dagegen bereits zu Ende: Die Stuttgart-Siegerin von 2011 musste im dritten Satz ihres Auftaktmatches zum Bedauern der 4.000 Zuschauer wegen einer Halswirbelverletzung aufgeben.

Erste Viertelfinalistin ist Petra Kvitova
Petra Kvitova hat schon mal vorgelegt. Die Führende im „Porsche Race to Shenzhen‟, der offiziellen Qualifikationsrangliste für die prestigeträchtigen WTA Finals im November, löste am Mittwochabend ihre Auftaktaufgabe souverän. Nachdem sie in der ersten Runde ein Freilos hatte, zog die zweimalige Wimbledon-Siegerin (2011 und 2014) durch ein 6:1, 6:4 gegen die belgische Qualifikantin Greet Minnen als erste Spielerin ins Viertelfinale ein. Am Donnerstag hat sie deshalb frei – alle anderen müssen im Achtelfinale ran.

So auch Belinda Bencic. Die Schweizerin, die sich in diesem Jahr mit ihrem Erfolg in Dubai und dem Halbfinaleinzug in Indian Wells in der Weltspitze zurückgemeldet hat, gewann gegen die Qualifikantin Mandy Minella (Luxemburg) mit 6:2, 6:4. Ihre nächste Gegnerin ist die Top-10-Spielerin Kiki Bertens aus den Niederlanden, die ihr zweifellos mehr abverlangen wird. „Ich hoffe, dass ich mich noch steigern kann‟, sagt Bencic, die zum Jahreswechsel zusammen mit Roger Federer für die Schweiz den Hopman Cup, die inoffizielle Mixed-Weltmeisterschaft, gewann. „Sand ist sicher nicht mein Lieblingsbelag, aber ich werde mein Bestes geben und kann nur hoffen, dass das gegen Kiki reicht.‟

Im Achtelfinale kommt es auch zum Duell zweier ehemaliger Weltranglistenersten: Die zweifache Grand-Slam-Siegerin Victoria Azarenka aus Weißrussland trifft nach ihrem 7:5, 6:4 gegen die Russin Vera Zvonareva auf Titelverteidigerin Karolina Pliskova. Die Tschechin bestreitet nach ihrem Freilos in der ersten Runde ihr Auftaktmatch in der Porsche-Arena.

Pech für Julia Görges
Unglücklich ausgeschieden ist dagegen Julia Görges. Die Stuttgart-Siegerin von 2011 gewann den ersten Satz gegen die Russin Anastasia Pavlyuchenkova mit 6:4, verlor den zweiten mit 2:6 – und musste im dritten beim Stand von 0:4 aufgeben. „Mich plagt schon seit längerem eine entzündete Halswirbelsäule. Das war auch der Grund, warum ich das zweite Fed-Cup-Einzel gegen Lettland nicht spielen konnte‟, sagte sie. „Ich wollte in Stuttgart unbedingt dabei sein und habe alles versucht, mich bestmöglich auf dieses Turnier vorzubereiten. Aber jetzt muss ich einfach auf meinen Körper hören und das Richtige tun, um wieder auf 100 Prozent zu kommen.‟

Auf Anastasia Pavlyuchenkova wartet im Achtelfinale die Estin Anett Kontaveit, die Caroline Garcia (Frankreich) mit 6:4, 6:3 aus dem Turnier warf. Ebenfalls in Runde zwei spielt Donna Vekic (Kroatien) nach ihrem 6:1, 7:5 gegen Giulia Gatto-Monticone (Italien). Ihre Gegnerin ist die Russin Daria Kasatkina, eine der Aufsteigerinnen des Jahres 2018.

Naomi Osaka als Nummer 1 zurück in Stuttgart
Der Donnerstag verspricht den Zuschauern Tennis-Höhepunkte am laufenden Band. Besonders interessant aus deutscher Sicht ist zweifellos das Duell von Angelique Kerber und Andrea Petkovic, den Spielerinnen vom Porsche Team Deutschland. Petkovic sieht sich gegen die zweifache Stuttgart-Siegerin und amtierende Wimbledon-Gewinnerin in der Außenseiterrolle: „Mein Spiel liegt Angie ganz gut‟, sagt sie. „Ich muss aus meiner Komfortzone raus, um gegen sie bestehen zu können. Aber ich freue mich wahnsinnig auf das Match. Vielleicht kann ich sie ja ein bisschen ärgern.‟

Mit Spannung erwartet wird auch der Auftritt von Naomi Osaka. Vor zwei Jahren spielte die Japanerin beim Porsche Tennis Grand Prix noch in der Qualifikation – jetzt kehrt sie als neuer Superstar des Damentennis und Nummer 1 der Welt nach Stuttgart zurück. „Ich habe hier nicht die beste Bilanz‟, sagt die zweifache Grand-Slam-Siegerin, mit 21 Jahren die jüngste Spielerin des Turniers, vor ihrem Auftaktmatch gegen Su-Wei Hsieh (Taiwan). „Ich hoffe aber, dass ich hier eine Menge Spaß haben werde. Und ich will die deutschen Fans erleben. Sie sollen sehr speziell sein und alle Spielerinnen toll unterstützen.‟

Schwere Aufgabe für Laura Siegemund
Eine harte Nuss zu knacken hat Laura Siegemund. Die Lokalmatadorin kam mit Hilfe einer Wildcard ins Hauptfeld und startete zur Freude des Stuttgarter Publikums mit einem überzeugenden Erstrundenerfolg gegen Lesia Tsurenko (Ukraine) in das Turnier. Sie trifft auf Anastasija Sevastova aus Lettland, die in der ersten Runde ihre Landsfrau Jelena Ostapenko ausgeschaltet hat, die French-Open-Siegerin von 2017. „Sevastova hat hier schon eine starke Leistung gezeigt‟, zeigt Siegemund Respekt vor ihrer Gegnerin. „Sie ist eine Spielerin, die man in einem Match gleich mehrmals schlagen muss.‟


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24.04.2019

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