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Stuttgart. Schon der erste Tag des 40. Porsche Tennis Grand Prix hatte zahlreiche Höhepunkte zu bieten: Die Auslosung für das Hauptfeld des Stuttgarter Traditionsturniers brachte vielversprechende Ansetzungen, und die Zuschauer erlebten spannende Erstrundenmatches in der Qualifikation, in der fünf deutsche Spielerinnen eine Runde weiter kamen. Nicht zu vergessen: Das Porsche Team Deutschland ging in der parallel zum Turnierstart ausgetragenen Fed-Cup-Relegation gegen die Ukraine 2:0 in Führung.

Julia Görges bezwang zum Auftakt in der Porsche-Arena nach hartem Kampf Elina Svitolina, die Nummer 13 der Weltrangliste, nach 2:02 Stunden mit 4:6, 6:1, 6:4. Damit brachte sie das Team von Barbara Rittner in Führung. „Ich war sehr nervös, hatte kalte Hände und Gänsehaut. Fed-Cup ist halt immer etwas ganz Besonderes“, sagte Julia Görges, die ihre Nerven nach dem verlorenen ersten Satz gut in den Griff bekam und das Match noch für sich entschied. Anschließend setzte sich die Weltranglistenerste Angelique Kerber souverän 6:1, 6:4 gegen Lesia Tsurenko durch. „Ich freue mich sehr, wieder hier in Stuttgart zu sein“, sagte die Porsche-Markenbotschafterin. „Nach einem durchwachsenen Start in das Jahr spiele ich jetzt wieder sehr gutes Tennis.“ Das Porsche Team Deutschland braucht jetzt noch einen Sieg aus den drei Partien am Sonntag, um auch 2018 wieder in der Weltgruppe zu spielen.

Die Auslosung der Hauptrunde des Porsche Tennis Grand Prix brachte für die Titelverteidigerin eine schwere Aufgabe: Angelique Kerber trifft auf die Siegerin der Partie zwischen der Französin Kristina Mladenovic und Mirjana Lucic-Baroni aus Kroatien. „Angie hat es hart erwischt“, kommentierte Anke Huber, die Sportliche Leiterin des Porsche Tennis Grand Prix. Laura Siegemund, die zweite deutsche Spielerin im Hauptfeld, muss in der ersten Runde gegen Shuai Zhang antreten. Ihr bisher einziges Match gegen die Chinesin gewann die Stuttgarterin 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Anke Huber: „Auf Sand ist das für Laura ein machbares Los.“ Machbar erscheint auch die Aufgabe für Maria Sharapova: Die dreimalige Siegerin des Porsche Tennis Grand Prix bekommt es bei ihrer Rückkehr auf die Profi-Tour am Mittwoch mit Roberta Vinci zu tun. Die zwei Matches, die sie bisher gegen die Italienerin gespielt hat, gewann sie 2007 und 2012 deutlich - Vinci holte insgesamt nur vier Spiele. Zum Aufeinandertreffen zwischen Angelique Kerber und Maria Sharapova, die das Turnier seit 2012 dominieren, könnte es frühestens im Halbfinale kommen.

In der Qualifikation gewann Antonia Lottner vom Porsche Talent Team Deutschland ihr Auftaktmatch gegen die Kolumbianerin Mariana Duque-Marino 7:5, 1:6, 6:4. Ebenfalls eine Runde weiter ist ihre Teamkollegin Katharina Hobgarski. Sie schlug die Japanerin Risa Ozaki 3:6, 6:3, 6:4. Anna Zaja vom TEC Waldau schaffte durch ein 6:4, 6:3 über die Brasilianerin Beatriz Haddad Maia den Einzug die nächste Runde, in der auch Dinah Pfizenmaier steht: Die Spielerin des TC Bredeney bezwang die Italienerin Camila Giorgi 3:6, 6:3, 6:3. Zum Abschluss des ersten Tages besiegte Tamara Korpatsch (Der Club an der Alster) die Rumänin Ana Bogdan 6:3, 6:1.

Bildmaterial vom Porsche Tennis Grand Prix im Porsche Newsroom (http://newsroom.porsche.de) sowie für Journalisten auf der Porsche-Pressedatenbank (https://presse.porsche.de).

22.04.2017

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