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Stuttgart. Für Angelique Kerber geht der Traum vom dritten Grand-Slam-Titel ihrer Karriere weiter. Die Porsche Markenbotschafterin besiegte im Halbinfale von Wimbledon die Lettin Jelena Ostapenko überzeugend mit 6:3, 6:3. Bereits nach einer Stunde und sieben Minuten verwandelte Kerber ihren zweiten Matchball gegen die French Open Siegerin von 2017 und steht damit zum zweiten Mal in ihrer Karriere im Finale des Rasenplatzturniers. „Ich bin wirklich glücklich und stolz, wieder in einem Grand-Slam-Finale zu stehen. Das war mein Traum, seitdem ich ein Kind war“, freute sich die 30-Jährige nach ihrem Triumph: „Es war ein hartes Match, doch ich habe mich gut bewegt und bin immer voll konzentriert geblieben. Hier wieder das Finale zu erreichen ist ein tolles Gefühl.“
Für das erste deutsch-deutsche Finalduell in Wimbledon seit 1931, als sich Cilly Aussem und Hilde Krahwinkel gegenüberstanden, hat es jedoch leider nicht gereicht. Julia Görges musste sich im zweiten Halbfinalmatch gegen die US-Amerikanerin Serena Williams mit 2:6, 4:6 geschlagen geben. Für Görges war es das erste Grand-Slam-Halbfinale ihrer Karriere.
Somit kommt es am Samstag zur Neuauflage des Wimbledon Finals von 2016 zwischen Angelique Kerber und Serena Williams. Sollte Kerber im Match gegen die ehemalige Nummer eins der Welt als Siegerin vom Rasen gehen, wäre sie die erste deutsche Spielerin seit Steffi Graf, die den Grand Slam in London gewinnt.

12.07.2018

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